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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Preise für Rückversicherungen sind weltweit deutlich rückläufig, mit Rückgängen von bis zu 20 % in Europa und der Schweiz. Während dies Schweizer Erstversicherern wie Zurich und Helvetia durch günstigere Konditionen zugutekommt, sehen Rückversicherer wie Swiss Re sich mit düsteren Aussichten konfrontiert. Der zunehmende Wettbewerb durch Pensionsfonds und Private-Equity-Fonds, die Katastrophenanleihen einsetzen, erhöht den Druck auf die Branche, was durch die geringe Zahl schwerer Katastrophenereignisse noch verstärkt wird.
Die europäische Chemieindustrie erlebt aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks aus China, das seit Jahren seine Kapazitäten ausbaut, einen rasanten Niedergang. Die jüngsten Handelskonflikte und eine Flut chinesischer Chemieimporte haben die Situation verschärft und zu Umsatzrückgängen, Werksschließungen und dem Verlust Tausender Arbeitsplätze geführt. Die Konsolidierungsphase der Branche dauert an, sodass es für ein Engagement an der Börse noch zu früh ist.
Indische Betreiber von US-Fastfood-Ketten konsolidieren sich aufgrund des Drucks durch Liefer-Startups und steigender Kosten. Devyani International und Sapphire Foods, die KFC- und Pizza Hut-Franchises in Indien betreiben, kündigten im Januar 2026 eine Fusion im Wert von 930 Millionen US-Dollar an, die die Konsolidierung der 63,2 Milliarden US-Dollar schweren Branche widerspiegelt.
US-Präsident Donald Trump droht mit der Verhängung von Strafzöllen in Höhe von 25 % für alle Länder, die Handel mit dem Iran betreiben, und begründet dies mit den anhaltenden Protesten und Menschenrechtsbedenken. Die Ankündigung richtet sich gegen die 147 Handelspartner des Iran, darunter China, Deutschland, Indien und andere Nationen, wobei Öl das wichtigste Exportgut des Iran ist. Dieser Schritt stellt eine erhebliche wirtschaftliche Druckmaßnahme als Reaktion auf die innenpolitische Lage im Iran dar.
Das Schweizer Bauchemieunternehmen Sika meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 4,8 % auf 11,20 Milliarden Franken, was in erster Linie auf negative Währungseffekte aufgrund des starken Schweizer Frankens (Auswirkung von 5,4 %) und die schwache Nachfrage auf dem chinesischen Baumarkt zurückzuführen ist. Das Unternehmen verzeichnete einen organischen Rückgang von 0,4 % und hat als Reaktion darauf Stellen abgebaut. Trotz der Herausforderungen hält Sika an einer erwarteten EBITDA-Marge von über 19 % ohne Einmalaufwendungen fest. Die vollständigen Ergebnisse und Vorschläge für die Wahl des Verwaltungsrats werden für Februar und März 2026 erwartet.
Leonteq hat von der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin eine Lizenzverlängerung erhalten, die es dem Schweizer Derivatespezialisten ermöglicht, in den deutschen Privatkundenmarkt zu expandieren. Diese Entwicklung folgt auf ein schwieriges Vorjahr mit Verlusten und einer Gewinnwarnung und stellt einen strategischen Schritt von CEO Christian Spieler dar, um das Unternehmen durch Marktexpansion wieder auf Kurs zu bringen.
Kuros Biosciences hat die MDR-Zertifizierung für seine MagnetOs-Knochenersatzprodukte erhalten und sich damit den weiteren Marktzugang in der EU und anderen regulierten Märkten gesichert. Das Unternehmen gab außerdem die Zulassung für den US-Markt und positive Ergebnisse aus präklinischen Studien bekannt und prognostiziert für das Jahr einen Umsatzanstieg von 70 %, der erstmals zur Rentabilität führen könnte.
Das Schweizer Bauchemieunternehmen Sika verzeichnete im Jahr 2025 einen deutlichen Wachstumsrückgang, der in erster Linie auf Herausforderungen auf dem chinesischen Baumarkt und negative Währungseffekte aufgrund des starken Schweizer Frankens zurückzuführen war. Während das Unternehmen in den Regionen EMEA und Amerika weiterhin Wachstum verzeichnete, ging der Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum um 5,2 % zurück, was ausschließlich auf die schwierige Lage der chinesischen Bauindustrie zurückzuführen war. Akquisitionen trugen dazu bei, einen Teil des negativen organischen Wachstums auszugleichen, doch insgesamt ging der Umsatz unter Berücksichtigung der Währungseffekte um 4,8 % zurück.
Die europäische Autoteileindustrie hat in den letzten zwei Jahren einen erheblichen Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen verzeichnet, was auf erhebliche Herausforderungen im Automobilbau in ganz Europa hindeutet.
Der Artikel berichtet, dass der Handel zwischen den EU-Mitgliedstaaten laut Wirtschaftsdaten Anzeichen einer Verlangsamung zeigt, und behandelt neben den wichtigsten Wirtschaftsnachrichten auch die Abonnementangebote der Financial Times.

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